Schallemissionsmonitoring zur Sicherung des unterführten Verkehrs
Zirndorfer Brücke Fürth
Schallemissionsmonitoring zur Sicherung des unterführten Verkehrs
- Fakten
- Essay
Bauwerk:
- Bauwerkstyp:
- Spannbetonbrücke
- Baujahr:
- 1969 - 1971
- Lage:
- Fürth, Bayern
- Konstruktion:
- Spannbetonbrücke
- Abmessungen:
Länge: 138 m , 3 Felder, 2 Rampen
Tätigkeiten:
- Konzeption, Planung und Installation eines Schallemissionsmonitoringsystems
- Messdatenerfassung und -auswertung
- Eskalationsplanung
Leistungszeitraum:
Seit 11.2025
Die Zirndorfer Brücke ist eine Straßenbrücke im Fürther Ortsteil Dambach. Sie überquert den Main-Donau-Kanal und stellt eine wichtige Verbindung zwischen Fürth, Oberasbach und Zirndorf dar.
Das Bauwerk ist ein dreifeldriger, längs- und quer-vorgespannter, vierstegiger Plattenbalken mit Stützweiten zwischen 30 m und 66 m. Im Bereich der Stützen ist der Überbau als begehbarer Hohlkasten ausgebildet. An das Hauptbauwerk schließen zwei monolithisch verbundene Rampenbauwerke an.
Aufgrund des Bauwerkszustands und akuter Einsturzgefahr wurde die Brücke am 14. November 2025 für jeglichen Verkehr gesperrt.
Zur Sicherung des unterführten Verkehrs (MDK-Kanal) wurde im Bereich der Pfeiler ein Schallemissionsmonitoring umgesetzt. Hierzu wurden 32 Schallemissionssensoren installiert, die eine Detektion und Lokalisierung möglicher Spanndrahtbrüche im Stützbereich zu ermöglichen.
Anhand der gewonnenen Daten kann das Schädigungsverhalten überwacht und bewertet werden, sodass im Ereignisfall umgehend Maßnahmen ergriffen werden können.