STÖBNITZTALBRÜCKE

Bauwerksmonitoring an einer integralen Talbrücke

Im Zuge der VDE 8.2, NBS Erfurt - Leipzig/Halle wurde die 297 m lange Stöbnitztalbrücke errichtet. Die Stöbnitztalbrücke ist ein integrales Bauwerk, das heißt alle Unterbauten (Achse 0 bis Achse 14) sind monolithisch mit dem Spannbetonüberbau verbunden. Das Bauwerk ist durch drei sogenannte Trennpfeiler (Pfeiler 2, 7 und 12) in vier Bauwerksabschnitte unterteilt, welche sich in Bauwerkslängsrichtung unabhängig verformen können. Durch die Vorspannung sowie das Kriechen und Schwinden des Überbaus, aber auch durch auftretende Temperaturbeanspruchungen treten dabei Längenänderungen des Überbaus ein, welche zu Zwangsbeanspruchungen in den angeschlossenen Pfeilern führen.

Aufgrund der geringen Erfahrungen mit der integralen Bauweise fordert das Eisenbahnbundesamt eine messtechnische Überwachung der Brückenkonstruktion.

Ziel der messtechnischen Überwachung ist die Erfassung der Langzeitverformungen des Tragwerks aus Temperatureinfluss, Kriechen und Schwinden. Weiterhin sollen im Rahmen der messtechnischen Dauerüberwachung die Interaktion zwischen dem Überbau und dem Oberbau messtechnisch erfasst und bewertet werden.

Breite: 
13,7 m
Höhe: 
12,2 m
Länge: 
297,0 m

Konstruktion:
Integrale Talbrücke mit 2-stegigem Plattenbalken

Lage:
bei Oechlitz auf der Strecke 5919 Erfurt – Leipzig/Halle (Saale) in km 258,167

Tätigkeiten – Marx Krontal:

  • Entwicklung und Umsetzung des Monitoringkonzeptes
  • Auswertung der Messungen und Bewertung der Ergebnisse

Abschluss Monitoring:
2016